Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 2025

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen KrambergIT (nachfolgend „Anbieter“) und Unternehmern gemäß § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“).

(2) Die AGB gelten für sämtliche Leistungen des Anbieters, insbesondere:

IT-Consulting, Beratung & Projektmanagement

Entwicklung von Individualsoftware, Webanwendungen & Apps

Bereitstellung von SaaS-/Cloud-Diensten

Website-Hosting, Domainservices, Serverbetrieb

KI-Tools, KI-Integrationen & Automatisierung

IT-Infrastruktur, Netzwerkaufbau & Systemintegration

Support, Wartung & Managed Services

APIs, Datenverarbeitung & Schnittstellenentwicklung

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur anerkannt, wenn der Anbieter ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden verschiedene IT-Dienstleistungen, Softwarelösungen und Infrastrukturservices bereit.

(2) Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, Projektplan oder der Produktbeschreibung.

(3) Die Leistungen umfassen keine Rechts-, Steuer- oder Compliance-Beratung, auch wenn Software diese Bereiche berührt.

(4) KI-Tools oder automatisierte Systeme dienen ausschließlich als Hilfestellung und ersetzen keine fachliche Prüfung durch den Kunden.

(5) Der Anbieter schuldet keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg, sondern die Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Leistung.

3. Vertragsschluss

(1) Ein Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande, z. B. per E-Mail oder Bestellformular.

(2) Der Anbieter kann Bestellungen ohne Begründung ablehnen, insbesondere aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen.

4. SaaS- & Cloud-Services

(1) SaaS-Produkte des Anbieters werden über das Internet bereitgestellt.

(2) Der Kunde erhält Zugang zu einer Plattform, die je nach Plan unterschiedliche Funktionen und Module umfasst.

(3) Der Anbieter behält sich technische Änderungen, Verbesserungen und Updates vor.

(4) SaaS-Dienste werden in Rechenzentren betrieben, die externen Anbietern unterliegen. Für Ausfälle dieser Anbieter haftet der Anbieter nicht.

5. Hosting, Serverbetrieb & Domains

(1) Der Anbieter kann Hosting-Dienstleistungen bereitstellen, einschließlich:

Webhosting

Managed Server / Virtual Server

E-Mail-Hosting

Domainregistrierung & DNS-Verwaltung

SSL-Zertifikate

(2) Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung:

für Ausfälle des Internetzugangs oder externer Netzwerke

für Ausfälle von Domainregistraren

für den Verlust von E-Mails durch Spamfilter oder externe Systeme

(3) Backups werden nur erstellt, wenn sie ausdrücklich vertraglich vereinbart sind.

6. KI-Tools & Automatisierung

(1) KI-gestützte Tools oder Automationen können fehlerhafte oder unvollständige Ergebnisse liefern.

(2) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für:

falsche Handlungsempfehlungen

fehlerhafte Automationen

unzutreffende KI-Ausgaben

wirtschaftliche Entscheidungen aufgrund von KI-Informationen

(3) Der Kunde ist verpflichtet, alle KI-Ergebnisse eigenständig zu prüfen.

7. Individualsoftware, App- & Webentwicklung

(1) Bei Individualsoftware handelt es sich stets um Auftragsentwicklung, keine Standardsoftware.

(2) Anforderungen, Spezifikationen und Leistungsumfang werden im Pflichtenheft oder Angebot definiert.

(3) Änderungswünsche nach Beginn des Projekts gelten als Zusatzleistungen (Change Requests) und sind gesondert zu vergüten.

(4) Der Anbieter garantiert keine Fehlerfreiheit; Software wird nach aktuellem Stand der Technik entwickelt.

(5) Der Kunde ist verpflichtet, Software vor Einsatz in produktiver Umgebung zu testen.

8. Systemintegration & IT-Infrastruktur

(1) Der Anbieter kann IT-Systeme, Netzwerke und Infrastrukturkomponenten installieren, konfigurieren und integrieren.

(2) Für Systeme von Drittanbietern (z. B. Microsoft, Apple, Netzwerkhardware) haftet der Anbieter nicht.

(3) Der Anbieter garantiert nicht die Kompatibilität mit allen Umgebungen oder Konfigurationen.

9. Support, Wartung & Managed Services

(1) Support erfolgt je nach Vertrag:

per E-Mail

per Ticketsystem

telefonisch

vor Ort

(2) Reaktionszeiten ergeben sich aus den jeweiligen Service-Level-Agreements (SLA).

(3) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Fehler zu beheben, die durch:

unsachgemäße Bedienung

Eingriffe des Kunden

Drittsoftware oder Fremdhardware

unzureichende Systemvoraussetzungen

verursacht wurden.

10. Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der bereitgestellten Software.

(2) Quellcodes werden nur übergeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

(3) Reverse Engineering und Modifikation sind untersagt.

11. API-Zugriff & Rate Limits

(1) APIs können nach Vertrag bereitgestellt werden.

(2) Der Anbieter kann technische Limits festlegen:

maximale Requests

Bandbreite

Datenvolumen

parallele Verbindungen

(3) Bei Überschreitung:

Throttling

Sperrung

Zusatzkosten

12. Verfügbarkeit & SLA

(1) Die Standard-Verfügbarkeit beträgt 99,1 % pro Jahr (ausgenommen Wartungen).

(2) Premium-SLAs können gegen Aufpreis vereinbart werden.

(3) Ausgenommen von SLAs sind:

höhere Gewalt

Ausfälle von Cloud- oder Hosting-Providern

Drittanbieter-Ausfälle (z. B. KI-Modelle, APIs, Datenbanken)

Probleme außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters

13. Datenverarbeitung & Datenschutz

(1) Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit aller eingebrachten Daten.

(2) Eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ist erforderlich, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.

(3) Ohne AVV dürfen keine personenbezogenen Daten genutzt werden.

14. Gewährleistung

(1) Es gelten die §§ 327 ff. BGB.

(2) Keine Gewähr wird übernommen für:

Vollständigkeit oder Richtigkeit von Analysen

Datenverluste, sofern keine Backups vereinbart wurden

Fehler durch Drittsoftware oder Kundensysteme

fehlerhafte KI-Ausgaben

fehlende Kompatibilität

15. Haftung

(1) Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit nur für wesentliche Vertragspflichten.

(3) Haftung ausgeschlossen für:

Datenverlust ohne Backupvertrag

entgangenen Gewinn

Vermögensschäden

Ausfälle externer Provider

Schäden durch fehlerhafte Automationen oder KI-Tools

wirtschaftliche Fehlentscheidungen auf Basis der Software

(4) KI-Ergebnisse sind nicht garantiert, nicht rechtsverbindlich und können Fehler enthalten.

16. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet:

korrekte Informationen bereitzustellen

Systeme und Zugangsdaten zu schützen

Sicherheitsrichtlinien einzuhalten

Backups eigener Daten durchzuführen, sofern nicht vereinbart

(2) Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung führen zu Kostenanpassungen.

17. Vertragslaufzeit & Kündigung

(1) SaaS- und Serviceverträge haben die jeweils vereinbarte Laufzeit.

(2) Abos verlängern sich automatisch.

(3) Kündigungsfristen ergeben sich aus dem Vertrag.

18. Vertragsende & Datenlöschung

(1) Nach Vertragsende hat der Kunde 30 Tage Zeit, Daten zu exportieren.

(2) Danach erfolgt Löschung gemäß gesetzlichen Vorgaben.

19. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht.

(2) Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen Regelungen gültig.